Wachstum von Kindern






Asthma: Inhalative Kortikosteroide hemmen das Wachstum von Kindern kaum

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Kleine Asthmapatienten kommen später ganz groß raus. (Agenturfoto)

Die Asthmatherapie mit inhalativen Kortikosteroiden hemmt das Wachstum von Kindern nur sehr wenig.

Wenn überhaupt, hat die Asthmatherapie mit inhalativen Glukokortikoiden nur sehr geringe Auswirkungen auf das Wachstum von Kindern. Auch bezüglich der Knochendichte kann man Eltern die Sorgen nehmen, schreibt ein Team mit Blick auf zwei prospektive Kohortenstudien aus Dänemark. Für 930 Kinder, die in ihren ers­ten sechs Lebensjahren inhalative Kortikosteroide erhalten hatten, hatten die Wissenschaftler Daten zu Körpergröße und DXA*-Messungen ausgewertet.

Zwar fand sich eine umgekehrte Beziehung zwischen Längenwachstum und Steroideinsatz. Signifikant war der Effekt allerdings nur bei Kindern, die auch im sechsten Lebensjahr noch mit inhalativen Glukokortikoiden behandelt worden waren. Bei denen, die diese Therapie ein Jahr zuvor oder eher beendet hatten, ließ sich dieser Zusammenhang nicht feststellen.

Knochendichte nicht vermindert

Selbst bei Kindern mit der stärks­ten Exposition war das Wachstum gegenüber jenen Altersgenossen, die keine oder wenig Glukokortikoide bekommen hatten, nur um ca. 1,16 cm reduziert. Auch die Knochendichte im Alter von sechs Jahren war nicht vermindert.

* Dual Energy X-ray Absorptiometry

Quelle: Kunøe A et al. Thorax 2022; DOI: 10.1136/thoraxjnl-2020-216755

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