So stark belastet eine juvenile Arthritis die Eltern
Die juvenile idiopathische Arthritis kann die Lebensqualität der gesamten Familie beeinträchtigen. Manche Aspekte sind für Eltern besonders belastend. Dazu gehören z. B. extraartikuläre Manifestationen und die Spritzentherapie.
Welchen Einfluss eine juvenile idiopathische Arthritis (JIA) auf die Lebensqualität der Eltern erkrankter Kinder hat, untersuchte eine Autorengruppe um Dr. Deborah Marshall, University of Calgary. In ihre Auswertung gingen 439 Betreuungspersonen von Kindern mit JIA aus Kanada und den Niederlanden ein. 85,9 % waren Mütter, das mittlere Alter lag bei 41 Jahren. Die Kinder waren im Median 11 Jahre alt, 44 % hatten eine oligoartikuläre JIA. Zum Untersuchungszeitpunkt wiesen 54 % eine moderate und 24,4 % eine hohe Krankheitsaktivität auf.
Die betreuungsbezogene Lebensqualität wurde mit dem standardisierten Fragebogen CarerQol*-7D zu sieben Bereichen (u. a. körperliche und psychische Gesundheit, Alltagsvereinbarkeit, finanzielle Belastungen, soziale Unterstützung) sowie einer visuellen Analogskala (VAS) von 0–10 zum Wohlbefinden erfasst. Je höher die Werte, desto günstiger die Situation bzw. desto höher das Wohlbefinden.
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