Tanzen und Bewegungsapparat

Tanzen als Training: Nutzen und Risiken für den Körper

Aus der Fachliteratur
|
Stand: 
|Lesezeit: 2 Min
Wiederholte Sprünge und Landungen belasten den Körper besonders stark.

Tanzen hat vielfältige Effekte auf den Bewegungsapparat: Es stärkt Muskeln, verbessert Gleichgewicht und neuromuskuläre Kontrolle. Gleichzeitig können wiederholte Sprünge und hohe Trainingsbelastungen Verletzungen begünstigen.

Ob Standard, Hip-Hop oder Ballett: Tanzen stellt hohe biomechanische und teils artistische Anforderungen an den Körper. Die wiederholte Belastung betrifft unter anderem das muskuloskelettale und neuromuskuläre System. Welche Effekte Tanzen hat und ob es sich als nichtmedikamentöse Intervention eignet, haben Forschende um die Rheumatologin Andrea Hinojosa-Azaola vom INCMNSZ*, Mexico City, zusammengetragen.

Zu den nachgewiesenen physiologischen Auswirkungen gehören bei Kindern und Erwachsenen ein Remodeling des Knochens und die Verbesserung von Muskelkraft und neuromuskulärer Kontrolle. Auch Gleichgewicht und Flexibilität profitieren vom Tanzen. Insbesondere bei Kindern konnte man zeigen, dass Tanzen motorische Fähigkeiten, Gleichgewicht und Körperwahrnehmung bessert. Auch für ältere Menschen wurden positive Effekte auf Gleichgewicht und Mobilität beschrieben. Für einen möglichen Einfluss auf die Knochengesundheit gibt es ebenfalls Hinweise, die Evidenz ist nach Darstellung der Forschenden jedoch nicht ausreichend, um daraus eindeutige Schlussfolgerungen abzuleiten.

Hohe Anforderungen an den Körper können zu Überlastungen führen

Demgegenüber steht ein hohes muskuloskelettales Verletzungsrisiko. Betroffen ist überwiegend die untere Extremität. Beschrieben werden u. a. Verstauchungen, Muskelverletzungen, Frakturen, Stressfrakturen und Weichteilverletzungen. Die Belastung durch wiederholte Bewegungen, Sprünge und Landungen spielt dabei eine besondere Rolle. Auch die spezifischen technischen Anforderungen verschiedener Tanzformen können zur Überlastung einzelner Körperregionen führen.

Sie wollen den ganzen Inhalt lesen?
Loggen Sie sich ein
Daten werden geladen...

Die Inhalte dieser Seite unterliegen dem Heilmittelwerbegesetz und dürfen nur ausgewiesenen Ärzten und medizinischem Fachpersonal zugänglich gemacht werden. Wenn Sie der Ansicht sind, dass Sie zu dieser Zielgruppe gehören, würden wir uns freuen, wenn Sie sich für einen kostenlosen Account registrieren würden! Im Anschluss erhalten Sie sofortigen Zugang zu diesem und vielen weiteren, interessanten Inhalten zu medizinisch-wissenschaftlichen Fachthemen! Aktuelle News, spannende Kongressberichte, CME-Fortbildungen und vieles mehr erwarten Sie! Wir freuen uns auf Sie! Die Inhalte dieser Seite unterliegen dem Heilmittelwerbegesetz und dürfen nur ausgewiesenen Ärzten und medizinischem Fachpersonal zugänglich gemacht werden. Wenn Sie der Ansicht sind, dass Sie zu dieser Zielgruppe gehören, würden wir uns freuen, wenn Sie sich für einen kostenlosen Account registrieren würden! Im Anschluss erhalten Sie sofortigen Zugang zu diesem und vielen weiteren, interessanten Inhalten zu medizinisch-wissenschaftlichen Fachthemen! Aktuelle News, spannende Kongressberichte, CME-Fortbildungen und vieles mehr erwarten Sie! Wir freuen uns auf Sie!

Bei Google bevorzugen

Sie möchten bei der Suche nach aktuellen Entwicklungen häufiger unsere Beiträge sehen? Dann fügen Sie uns jetzt zu Ihren bevorzugten Quellen hinzu.

Als bevorzugte Quelle auswählen
Wie funktioniert das? Häufige Fragen: Hier erfahren Sie mehr

Das könnte Sie auch interessieren