Patienten mit Rhabdomyolyse früh und aggressiv hydrieren
Patienten mit Rhabdomyolyse früh und aggressiv hydrieren
Was haben Grippe, Alkohol und Statine gemeinsam? Sie alle können eine Rhabdomyolyse auslösen. Dass zusätzlich oft das Troponin erhöht ist, macht die Diagnose nicht einfacher.
Eine Rhabdomyolyse entwickelt sich aus mechanischen Schäden des Sarkolemms oder durch einen erhöhten Verbrauch von Adenosintriphosphat, der mit fehlerhaft funktionierenden Ionenpumpen in den Muskelzellen einhergeht. Die Kaskade führt zur Spaltung der Zellen, sodass Enzyme, Proteine und Elektrolyte in den Kreislauf gelangen.
Viele Faktoren können zur Rhabdomyolyse führen
- Trauma, Kompression, Ischämie
Crush-, Kompartmentsyndrom, lange Immobilisation, Starkstromunfall, drittgradige Verbrennung, Gefäßverschluss - körperliche Anstrengung
übermäßiger Sport, Alkoholentzugssyndrom, psychosomatische Unruhe, Krämpfe - Virusinfektionen
Influenza A/B, Herpes-simplex-, Coxsackie-, Epstein-Barr-, HI-, Parainfluenza-, Echo-, Adeno-, West-Nile-, Zytomegalievirus - Bakterieninfektionen
Legionellen, Klebsiellen, Salmonellen, Streptokokken, Francisella tularensis, Staphylococcus aureus, Leptospiren, Mykoplasmen, E. coli, Clostridien - sonstige Infektionen
Malaria falciparum, Pilze - Temperaturextreme
Hitzschlag, maligne Hyperthermie, malignes neuroleptisches Syndrom, Hypothermie - Medikamente
u.a. Statine, Fibrate, Antidepressiva, Hypnotika, Anästhetika, Neuroleptika - Toxine
Alkohol, Kokain, Heroin, Amphetamine, Schlangen-, Insektengift - metabolische Störung
Hypokaliämie, Hypophosphatämie, Hypokalziämie, Hyponatriämie, diabetische Ketoazidose, hyperosmolare Hyperglykämie, Hypo- und Hyperthyreose - Genetik
u.a. Enzymdefekte der Glyko(geno)lyse, Lipid- oder Purinmetabolismus, Myoadenylatdesaminase-Mangel - Autoimmunerkrankungen
Poly-, Dermatomyositis
Quelle: Wirth A et al. Swiss Med Forum 2019; 19: 596-598; DOI: doi.org/10.4414/smf.2019.08273
Was haben Grippe, Alkohol und Statine gemeinsam? Sie alle können eine Rhabdomyolyse auslösen. Dass zusätzlich oft das Troponin erhöht ist, macht die Diagnose nicht einfacher.
Eine Rhabdomyolyse entwickelt sich aus mechanischen Schäden des Sarkolemms oder durch einen erhöhten Verbrauch von Adenosintriphosphat, der mit fehlerhaft funktionierenden Ionenpumpen in den Muskelzellen einhergeht. Die Kaskade führt zur Spaltung der Zellen, sodass Enzyme, Proteine und Elektrolyte in den Kreislauf gelangen.
Viele Faktoren können zur Rhabdomyolyse führen
- Trauma, Kompression, Ischämie
Crush-, Kompartmentsyndrom, lange Immobilisation, Starkstromunfall, drittgradige Verbrennung, Gefäßverschluss - körperliche Anstrengung
übermäßiger Sport, Alkoholentzugssyndrom, psychosomatische Unruhe, Krämpfe - Virusinfektionen
Influenza A/B, Herpes-simplex-, Coxsackie-, Epstein-Barr-, HI-, Parainfluenza-, Echo-, Adeno-, West-Nile-, Zytomegalievirus - Bakterieninfektionen
Legionellen, Klebsiellen, Salmonellen, Streptokokken, Francisella tularensis, Staphylococcus aureus, Leptospiren, Mykoplasmen, E. coli, Clostridien - sonstige Infektionen
Malaria falciparum, Pilze - Temperaturextreme
Hitzschlag, maligne Hyperthermie, malignes neuroleptisches Syndrom, Hypothermie - Medikamente
u.a. Statine, Fibrate, Antidepressiva, Hypnotika, Anästhetika, Neuroleptika - Toxine
Alkohol, Kokain, Heroin, Amphetamine, Schlangen-, Insektengift - metabolische Störung
Hypokaliämie, Hypophosphatämie, Hypokalziämie, Hyponatriämie, diabetische Ketoazidose, hyperosmolare Hyperglykämie, Hypo- und Hyperthyreose - Genetik
u.a. Enzymdefekte der Glyko(geno)lyse, Lipid- oder Purinmetabolismus, Myoadenylatdesaminase-Mangel - Autoimmunerkrankungen
Poly-, Dermatomyositis
Quelle: Wirth A et al. Swiss Med Forum 2019; 19: 596-598; DOI: doi.org/10.4414/smf.2019.08273