Erektile Dysfunktion

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Definition

Die erektile Dysfunktion ist definiert als die fortwährende Unfähigkeit, eine penile Erektion, die für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr ausreicht, zu erreichen und aufrechtzuerhalten. Für die Diagnose wird gefordert, dass die Störung für mindestens sechs Monate besteht.

Durch die Erektionsstörung kann Lebensqualität und Wohlbefinden des Betroffenen sowie des Lebenspartners deutlich vermindert sein. Organische Ursachen können vaskulär (arteriell, venös, gemischt), neurogen, anatomisch oder endokrin bedingt sein. Hinzu kommen psychogen bedingte Ursachen, die generalisiert (Libidomangel, altersabhängige Abnahme des sexuellen Interesses, generalisierte Behinderung, chronische Störung von Intimbeziehungen) oder situativ sein können (partner-, situations- oder konfliktbezogen).

Die Prävalenz nimmt mit dem Alter deutlich zu: In der 3. Lebensdekade sind etwa 2–3 % der Männer betroffen, von den 70- bis 80-Jährigen mehr als 50 %.