Prostatahyperplasie, benigne

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Als benignes Prostatasyndrom (BPS) bezeichnet man die sehr variabel ausgeprägte Kombination von vergrößertem Prostatavolumen, Symptomen des unteren Harntraktes (LUTS für „lower urinary tract syndroms“) und einer Blasenauslassobstruktion (BOO für „bladder outlet obstuktion) bei Männern über 40 Jahren, die nicht unter neurologischen Erkrankungen mit Beteiligung des Harnsystems leiden. Das BPS ist eine sehr häufige Erkrankung älterer Männer, die als benigne Protstahyperplasie  auch als Teil eines natürlichen Alterungsprozesses angesehen wird. Etwa 30 bis 40 % aller Männer über 50 Jahre sind betroffen, wobei die Häufigkeit mit steigendem Alter zunimmt. Probleme entstehen vor allem durch die anatomische Nähe zu den ableitenden Harnwegen – die symptomatische Form wird dann als benignes Prostatasysndrom (BPS) bezeichnet.