Schall und Bauch






Wichtige Schnittachsen für die Abdomensono

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Vor Allem für Patienten mit internistischen Beschwerden bietet sich ein Standardablauf an.

Systematisches Vorgehen bei der Abdomensono erleichtert eine erste Eingrenzung von unklaren internistischen Befunden.

Die Abdomensono ist eine überall verfügbare, schnelle und risikoarme diagnostische Methode, die sich laut Prof. Dr. Alexander­ Wree­, Charité – Universitätsmedizin Berlin, besonders für Patienten mit „unklaren“ internistischen Beschwerden eignet. Vor allem für die Notaufnahme schlägt er einen raschen und definierten Standardablauf vor:

  • Interkostalschnitt links: Milz
  • linker Flankenschnitt: linke Niere
  • rechter Flankenschnitt: rechte Niere
  • rechtsseitiger Interkostalschnitt: Pfortader, Gallenblase 
  • Oberbauchlängsschnitte: Leber, Gallenblase
  • Schulter-Nabel-Schnitt: Pfortader, Ductus hepato­choledochus 
  • Oberbauchquerschnitte: Pankreas, Leber, Gallenblase
  • Quer- und -längsschnitt­achse Mittelbauch: Aorta, Vena cava inferior
  • Quer- und -längsschnitt­achse Unterbauch: Harnblase und Geschlechts­organe

Darüber hinaus sollte in der Morison-Grube, im Koller-Pouch und im Douglas-Raum auf freie Flüssigkeit geachtet werden, weil sich diese als relevant für die Prognose der Patienten erwiesen hat. Es empfiehlt sich, die Bilder strukturiert abzuspeichern.

Kongressbericht: Viszeralmedizin 2021

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