Zweitmeinung vor Knie-OP – muss es eine Endoprothese sein?

Gesundheitspolitik Autor: Michael Reischmann

Patienten werden qualifizierte Spezialisten über das Patientenservice-Portal 116177 ermitteln können. Patienten werden qualifizierte Spezialisten über das Patientenservice-Portal 116177 ermitteln können. © rh2010 – stock.adobe.com
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Ist die geplante Knie-Endoprothese wirklich medizinisch notwendig? Patienten, bei denen eine solche OP ansteht, können sich dazu künftig eine unabhängige ärztliche Zweitmeinung einholen.

Patienten, denen die Implantation einer Total- oder Teilendoprothese des Kniegelenks oder eine Revisionsoperation empfohlen wird, können dazu künftig eine qualifizierte Zweitmeinung einholen. Fachärzte prüfen dabei, ob die empfohlene OP medizinisch notwendig ist und beraten über Alternativen wie Physio- und medikamentöse Therapie. Aktuell werden bundesweit rund 190 000 Knieprothesen-Implantationen pro Jahr durchgeführt – mit deutlichen regionalen Unterschieden bei Erstimplantationen.

Nach Inkrafttreten des G-BA-Beschlusses können Ärzte der Fachrichtungen Orthopädie und Unfallchirurgie, Orthopädie, Chirurgie mit Schwerpunkt Unfallchirurgie sowie Physikalische und Rehabilitative Medizin bei ihrer KV eine Genehmigung als unabhängige Zweitmeiner beantragen. Wer diese erhält, wird auf der Webseite 116117.de zu finden sein.

Quelle: Pressemitteilung des G-BA

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