Medizinethik

Medizinethik: Dem Patienten als Person begegnen

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Seit der griechischen Antike beinhaltet wissenschaftliches Denken die Entwicklung von Modellen. In Modellen wird die Komplexität der wahrgenommenen Wirklichkeit auf wenige Kernaussagen, Gesetze, reduziert. Sie ermöglichen, wenn das Modell stimmt, Vorhersagen über künftige Wirklichkeiten. In diesen reduktionistischen Modellen sind oft nur wenige Variablen zulässig, was zu linearen Kausalitätszusammenhängen (ver)führt: Die Komplexität der Wirklichkeit geht im Modell verloren, was die Gefahr beinhaltet, das Modell für die Wirklichkeit zu halten. Modelle werden erweitert, korrigiert oder verworfen, wenn sie mit der beobachteten Wirklichkeit nicht übereinstimmen (Falsifizierung) oder keine Erklärung für die Wirklichkeit liefern können.