Deutscher Ärztetag: Erstaunliche Unkenntnis über die hausärztliche Versorgung
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Da haben sich KBV und Bundesärztekammer (BÄK) bei ihren jüngsten Vollversammlungen anlässlich des Deutschen Ärztetages bei ihren Debatten um die hausärztliche Versorgung wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert. So kann sich z. B. die Vertreterversammlung der KBV in Zeiten des Ärztemangels gerade einmal dazu aufraffen, Delegationen von ärztlichen Leistungen prüfen zu wollen. Von einer anderswo längst üblichen Substitution bestimmter ärztlicher Leistungen auch durch akademisierte Gesundheitsberufe will man erst gar nichts wissen. Die Vernetzung soll – immerhin unter Einbindung hausärztlicher Kompetenz – vorangetrieben werden, gegebenenfalls sogar mit einem GKV-Hausarzttarif. Na, geht doch!