Praxiskolumne

Von Haien, Heuschrecken und jungen Faultieren

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Die Übernahme einer Praxis birgt einige Schwierigkeiten.

Als ich vor sechs Jahren begonnen habe, mich mit meiner bevorstehenden Niederlassung zu befassen, führte mich mein Weg auch zu einem Niederlassungsberater der KV Bayerns. Auf meine wiederholte Frage „Was kostet denn nun ein Hausarztsitz?“ wich er mir immer wieder aus. Denn: Die KV halte sich aus solchen Vertragsverhandlungen raus und „ein Sitz“ an sich könne ja sowieso nicht verkauft werden. Genau.

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Wie führt man eine Arzt­praxis? Das ist eine Frage, die mir häufig vom ärztlichen Nachwuchs gestellt wird. Und es ist schon richtig, gelernt haben wir dazu ja alle nichts im Studium. Vertreter der Boomer-Generation, von denen derzeit viele noch in der Niederlassung sind, haben sich das Thema irgendwie angeeignet – wie die Boomer halt so waren. Daher herrschte in vielen Praxen oft ein hierarchischer Führungsstil. Es gab eine klare Kommunikation und Ansagen an die ,,Mädels“, wie medizinische Fachangestellte von den noch vorwiegend männlichen Praxischefs gerne tituliert wurden.