Arzt kämpfte per Hungerstreik für Cannabis als Medizin
„Die Strafverfolgung der Patienten muss aufhören“, fordert Dr. Franjo Grotenhermen. Seit dem 17.8. war der Arzt im Hungerstreik, den er aber nach 14 Tagen abgebrochen hat. Sein Ziel, „die Entkriminalisierung aller Bundesbürger, die Cannabis zur Behandlung ihrer schweren Erkrankungen benötigen“, will er weiterverfolgen.
Dr. Grotenhermen ist selbst schwerkrank und überwiegend ans Bett gefesselt. 1992 wurde er als Vertragsarzt verrentet. Inzwischen ist er aber wieder privatärztlich im nordrhein-westfälischen Rüthen tätig. Als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin und Geschäftsführer der International Association for Cannabinoid Medicines setzt er sich für Anerkennung von Cannabis als Therapeutikum ein. Während seines Hungerstreiks habe er weitergearbeitet, sagt er.
Quelle: Medical-Tribune-Bericht
