Medizinische Studien: Den kriminalistischen Ehrgeiz wecken
Erschienen am:
|
Aktualisiert am:
In den letzten Jahren hat es sich in der deutschen Ärzteschaft zunehmend durchgesetzt, Empfehlungen zu bestimmten diagnostischen oder therapeutischen Vorgehensweisen daraufhin zu hinterfragen, ob sie in genügender Weise mit Evidenz begründet sind. Manche Hausärztin wird sich sagen: Ich bin beschäftigt genug – da hänge ich mich nicht noch in die Tiefen der wissenschaftlichen Interpretation von Studien hinein. Doch das kann durchaus auch Spaß machen und beruflich nützlich sein, meint Dr. med. Günther Egidi, Sprecher der Sektion Fortbildung der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM), und gibt Tipps zum richtigen Lesen von Studien.