Patientenkommunikation

Wenn das Patientengespräch kein Ende findet

Bericht
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Stand: 
|Lesezeit: 5 Min
Jan Helfrich
Redaktion Medical Tribune
Eine kluge Auswahl an Interventionsmöglichkeiten hilft, in den verschiedenen Situationen das Gespräch im Griff zu behalten.

Wenn Patientinnen und Patienten von einem Symptom zum nächsten springen oder schnell noch am Ende des Gesprächs ein neues Thema aufmachen, gerät die Sprechstunde leicht aus dem Takt. Sieben Tipps, um im Sprechzimmer das Heft in der Hand zu behalten.

Ein überlanges Gespräch ist nicht automatisch ein gutes Gespräch, sagt Prof. Dr. Wolfgang Kölfen, Arzt und Kommunikationstrainer aus Berlin. Gerade bei Erkrankung, Schmerzen oder unklaren Befunden sind viele Menschen angespannt oder ängstlich. Angst schränkt die Aufnahmefähigkeit ein und kann dazu führen, dass sich typische Verhaltensweisen verstärken: Wer ohnehin viel erzählt, redet dann noch mehr, während sich schweigsame Menschen weiter zurückziehen.

Für Ärztinnen und Ärzte bedeutet das: Sie müssen nicht jede Abschweifung mitgehen. Ihre Aufgabe ist es, dem Gespräch einen Rahmen zu geben. Gute Kommunikation spart dabei nicht nur Zeit, sondern fördert auch Vertrauen und die Bereitschaft, vereinbarte Maßnahmen mitzutragen, so Prof. Kölfen. Hier seine Tipps.

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