Freitag, 19. September 2014

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15.06.2004
Von: CG
Artikel Nummer: 4474
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Frauen bald gleichberechtigt?

Obwohl man um die Benachteiligung von Frauen in Sachen KHK-Therapie schon lange weiß, ist Gleichberechtigung noch nicht in Sicht.


Dies berichtete eine Berliner Arbeitsgruppe bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie. In einem Kollektiv von über 4000 an Berliner Kliniken behandelten Infarktpatienten fanden die Kollegen folgende signifikante Unterschiede:

 

 

Frauen kamen später in die Klinik als Männer (2,7 vs. 2 h), aber seltener mit Notarzt-Begleitung.

 

Sie landeten häufiger in kleineren Krankenhäusern ohne Linksherzkatheterplatz und erhielten seltener eine rekanalisierende Therapie (48 % vs. 67 %). Das schlug sich in der Prognose nieder:

 

Während des Krankenhausaufenthaltes verstarben 18,5 % der weiblichen Infarktpatienten, während von den Männern 8,5 % das Ereignis nicht überlebten, wie Privatdozent Dr. Heinz Theres von der Charitxe9 Campus Mitte darlegte.

 

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