Medizin und Markt , Fortbildung Autor: Dr. Angelika Bischoff

Bei der Auswahl INR-Werte, Hämorrhagierisiko sowie Interaktionen mit Nahrungsmitteln und Medikamenten beachten. © Fotolia/psdesign1

Mit den direkten oralen Antikoagulanzien (DOAK) hat die Vielfalt an Gerinnungshemmern zugenommen. Aber auch die Vitamin-K-Antagonisten haben nach wie vor einen wichtigen Stellenwert. Damit drängt sich die Frage auf, welches Antikoagulans man wann bei welchem Patienten einsetzt.

Vitamin-K-Antagonisten (VKA) greifen indirekt in die Gerinnung ein, indem sie Enzyme hemmen, die für das „Recycling“ von Vitamin K in der Leber zuständig sind. Damit werden weniger funktionsfähige Gerinnungsfaktoren produziert, berichtete der Münchner Pädiater Dr. Christoph Soppa, der auch reichlich Erfahrung im Gerinnungsselbstmanagement gesammelt hat.

Als Vitamin-K-Antagonist wird in Deutschland zu 93,7 % Phenprocoumon eingesetzt, das eine sehr lange Halbwertszeit von 144 Stunden aufweist. Die Wirkung tritt nach zwei bis vier Tagen ein und hält länger an als die von Warfarin mit einer Halbwertszeit von 40 Stunden.

Phenprocoumon bei Gerinnungseinstellung vorne

Das bei uns kaum...

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