Medikamenteninduzierte Leberschädigung Achtung, Lebergefahr!

Autor: Kathrin Strobel

Die Leber führt zu vielen unterschiedlichen Medikamenten eine toxische Beziehung. Die Leber führt zu vielen unterschiedlichen Medikamenten eine toxische Beziehung. © iStock/Andrii Zastrozhnov

Bei der Suche nach der Ursache für eine Leberschädigung kann der Blick in den Medikamentenschrank helfen. Das gilt vor allem dann, wenn andere Auslöser ausgeschlossen sind.

Eine medikamenteninduzierte Leberschädigung (drug-induced liver injury, DILI) kann auf direkte Toxizität zurückgehen oder immunvermittelt-idiosynkratisch sein. Im Falle einer direkten toxischen Wirkung besteht eine klare Dosis­abhängigkeit, und die Schäden zeigen sich bereits kurz nach Exposition gegenüber der Substanz. Die idiosynkratische Form der Hepatotoxizität hingegen ist dosis­unabhängig. Sie manifestiert sich mitunter erst Wochen oder Monaten später und betrifft nur einzelne Patienten, erklärte Professor Dr. Andrea­ Tannapfel­ vom Institut für Pathologie der Ruhr-Universität Bochum. Die Inzidenz der DILI steigt weltweit an. In China liegt sie mit einem durchschnittlichen Wert von…

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