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Chronische lymphatische Leukämie Individuell dank MRD

ASH 2021 Autor: Josef Gulden

Die minimale Resterkrankung eignet sich bei CLL als Prognosefaktor und unterstützt die Individualisierung der Therapie. Die minimale Resterkrankung eignet sich bei CLL als Prognosefaktor und unterstützt die Individualisierung der Therapie. © crevis – stock.adobe.com

Die Behandlung der chronischen lymphatischen Leukämie fokussiert sich zunehmend auf orale, zielgerichtete Medikamente. Sowohl zur Prognosestellung als auch zur Therapiesteuerung wird dabei auf die minimale Resterkrankung gesetzt, zu der es eine Reihe von neuen Daten gibt.

Die minimale Resterkrankung hat sich als Prognosefaktor für das progressionsfreie Überleben bei CLL-Patienten nach Chemoimmuntherapie oder nach einer zeitlich begrenzten Behandlung mit Venetoclax und einem CD20-Antikörper bereits etabliert. Ob dies auch für die Kombination aus Venetoclax und dem BTK-Inhibitor Ibrutinib gilt, wurde in der Phase-3-Studie GLOW untersucht, berichtete Dr. Tahla Munir vom The Leeds Teaching Hospital.1 Darin hatten die Autoren 211 unbehandelte ältere bzw. unfitte CLL-Erkrankte zu Ibrutinib/Venetoclax oder Chlorambucil/Obinutuzumab randomisiert. Die Forscher quantifizierten die MRD drei Monate nach Ende der Therapie.

Eine MRD-Negativität, d.h. eine Konzentration…

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