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Prostatakarzinom Screening an PSA-Wert ausrichten

Autor: Dr. Miriam Sonnet

Auf den PSA-Wert ist mehr Verlass als auf die Tastuntersuchung. Auf den PSA-Wert ist mehr Verlass als auf die Tastuntersuchung. © iStock/syahrir maulana
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Durch den PSA-Wert lässt sich die Früherkennung von Prostatakarzinomen deutlich verbessern, wie die Daten der PROBASE-Studie zeigen.

Dank der laufenden Studie PROBASE könnte sich die Prostatakrebs-Früherkennung verbessern.1 Darin schlossen Forschende um PD Dr. ­Christian Arsov, Städtische Kliniken Mönchengladbach, 46.642 Männer im Alter von 45 Jahren ein. Bei der Hälfte bestimmten sie anfangs den PSA-Wert. Die Einteilung erfolgte in drei Risikogruppen.

In Arm A wurde den 186 Teilnehmern mit hohem Risiko (≥3 ng/ml) eine Prostatabiopsie empfohlen. Dafür entschieden sich 120, wodurch 48 Prostatakarzinome, darunter vier aggressivere Tumoren, entdeckt wurden. In Arm B ohne Basis-PSA-Bestimmung erkannten die Ärzt:innen mittels rektaler Tastuntersuchung nur zwei Tumoren. PROBASE läuft bis 2035. Dann wird geprüft, ob sich das Stratifizierungsschema eignet, um eine Balance zwischen Diagnostik und Überdia­gnostik zu schaffen.

1. Arsov C et al. Int J Cancer 2022; 150: 1861-1869; DOI: 10.1002/ijc.33940

Quelle: Pressemitteilung – DKFZ

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