Beiträge zum Thema Allgemeinmedizin – Alle Beiträge

Ob Pille oder nicht - Rauchen bleibt wichtigster Risikofaktor

Kein Methadon ohne Begleitkrankheit

Reicht ein Drittel zum Regress?
Gudrun Wismann-Focke und
Friedrich-Carl Focke, Münster:
Wegen eines Regresses haben wir die KV gebeten, uns die geprüften Rezepte zur Verfügung zu stellen. Aber davon fehlten sehr viele. In einem Quartal konnten wir z.B. 13 von 45, in einem anderen 6 von 45 Verordnungen einsehen. Zudem fanden sich in unseren Unterlagen die Rezepte einer anderen Praxis. Uns wurde gesagt, diese Rezepte wären nicht mitgezählt worden. Zudem behauptet die KV, zur Prüfung würde ein Drittel der Verordnungen ausreichen. Kann das stimmen? Haben wir ein Recht darauf, die Berechnungen vollständig einzusehen?

Frühe Dreier-Kombi verbessert Prognose

Der Impfschutz steht außer Zweifel

Eltern zum Zahlen zwingen?

Welcher Putzteufel hält die Zähne fest?

Was hilft ihm gegen Tics und Tagträume?
Allgemeinarzt,
Wilnsdorf:
Einer meiner Patienten mit einem hyperkinetischen Syndrom wurde von seinem 7. bis 12. Lebensjahr sehr erfolgreich mit Ritalinxae behandelt. Die Unruhe wurde deutlich gebessert, es verblieben jedoch eine Rechtschreibschwäche und ausgeprägte Probleme mit Fremdsprachen. Der junge Mann ist inzwischen 18 Jahre alt, er ist sehr intelligent und bringt gute Leistungen in der gymnasialen Oberstufe. Mein Patient fällt aber wegen affektiver Störungen auf. Er wird bei emotional bewegenden Ereignissen zum Tagträumer mit 'ticartigen' Grimassen (Beteiligung von Armen, Rumpf und Beinen). Ein epileptisches Geschehen kommt nicht in Frage, da er diese athetoseartigen Verkrampfungen sofort unter Kontrolle bringt, wenn er sich beobachtet fühlt. Ansonsten ist der junge Mann eher verschlossen, er scheint eine Maske zu tragen und läßt niemanden an sich heran. Hängen die jetzigen Symptome mit der früheren Ritalinxae-Therapie zusammen? Mit welchen Maßnahmen kann ich diesem jungen Menschen seinen Eintritt ins Leben erleichtern?