Subarachnoidalblutung

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Bei der Subarachnoidalblutung (SAB) handelt es sich um eine Einblutung in den liquorgefüllten Subarachnoidalraum, was zum Anstieg des intrakraniellen Drucks führt. Die Blutung kann als Folge eines Schädel-Hirn-Traumas (traumatisch) auftreten oder atraumatische Ursachen haben. Nicht-traumatische SAB:  Etwa 5 % aller Schlaganfälle beruhen auf einer nicht traumatischen („spontanen“) SAB. In Mitteleuropa und den USA beträgt die jährliche Inzidenz etwa 6–9 auf 100.000 Personen.  Patienten mit einer spontanen SAB mit einem mittleren Lebensalter von 50 Jahren relativ jung und die Letalität und Morbidität ist hoch (30-Tage-Letalität ca. 35 %). Blutung aus Aneurysma der Hirnarterien

  • häufigste Ursache der nicht-traumatischen SAB (circa 85 %)

  • Risikofaktoren: Rauchen, arterieller Hypertonus, Alkoholabusus

  • Prädisposition: kongenitale Wandschwäche der Tunica media, erworbene Gefäßveränderungen durch Arteriosklerose oder Entzündungen, genetsiche Erkrankungen wie autosomal-dominante polyzystische Nierenerkrankung, Marfan-Syndrom, Ehlers-Danlos-Syndrom

  • Auslösung ein Drittel durch körperliche Anstrengung, zwei Drittel unter Ruhebedingungen