Reizdarmsyndrom

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Beim Reizdarmsyndrom handelt es sich nach aktuellem Verständnis um eine Störung der Darm-Hirn-Achse.

Die Krankheit des Reizdarmsyndroms liegt vor, wenn folgende drei Punkte erfüllt sind:

1. Es bestehen chronische, d.h. länger als 3 Monate anhaltende Beschwerden (z.B. Bauchschmerzen, Blähungen), die von Patient und Arzt auf den Darm bezogen werden und in der Regel mit Stuhlgangsveränderungen einhergehen.

2. Die Beschwerden sollen begründen, dass der Patient deswegen Hilfe sucht und/oder sich sorgt und so stark sein, dass die Lebensqualität hierdurch relevant beeinträchtigt wird.

3. Voraussetzung ist, dass keine für andere Krankheitsbilder charakteristischen Veränderungen vorliegen, welche wahrscheinlich für diese Symptome verantwortlich sind.

Als mögliche Ursachen werden eine viszerale Hypersensitivität, Motilitätstörungen, Fehlsteuerungen des autonomen Nervensytems oder auch psychosomatische Störungen diskutiert. Das Reizdarmsyndrom ist eine sehr häufig vorkommende Erkrankung des Verdauungstraktes, an der 10 - 15 % der Bevölkerung leiden.

ICD10-Code: K58.0, K58.9