Adipositastherapie

Endoskopischer Nahtverfahren in der Adipositastherapie: Keine Konkurrenz, sondern sinnvolle Ergänzung

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Durch das Setzen einer Naht in der ­Magenwand wird das ­Volumen verkleinert.

Endoskopische Therapien zur Gewichtsreduktion imitieren im Prinzip chirurgische bariatrische Eingriffe, wählen aber einen weniger invasiven Zugang transoral oder endoluminal. Im Vergleich zu ihren chirurgischen Vorbildern sind die endoskopischen Eingriffe weniger effektiv, aber auch weniger komplikationsträchtig.

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Die chronische Erkrankung Adipositas ist auch in Europa weiterhin ungebremst auf dem Vormarsch und hat inzwischen globalen Pandemie-Charakter.1 Zum Welt-Adipositas-Tag am 4. März 2023 rückt dieser Umstand wieder verstärkt ins Bewusstsein der Öffentlichkeit. Hierzulande ist fast jede:r vierte Erwachsene von der Erkrankung betroffen, bei Kindern und Jugendlichen zwischen 5 und 19 Jahren sind es etwa 10 %25.1 Neben den unmittelbaren gesundheitlichen Aspekten – Adipositas ist mit etwa 200 Komorbiditäten und Komplikationen assoziiert2 – leiden Betroffene oft auch unter den psychosozialen Folgen ihres Gewichts. „Diskriminierung und Stigmatisierung gehören leider für viele zum Alltag“, sagt Prof. Dr. Anja Hilbert, psychologische Leiterin der Adipositasambulanz, Integriertes Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) Adipositas-Erkrankungen, Universitätsklinikum Leipzig. Dabei sind Ungleichbehandlung am Arbeitsplatz und im Gesundheitssystem häufig vernachlässigte Punkte.