O-Ton Innere Medizin, Folge XY

„Mein Weg in die Wissenschaft“

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Wie gelingt jungen Ärztinnen und Ärzten der Einstieg in die medizinische Forschung? Welche Herausforderungen und Hürden müssen sie überwinden? Und welche Fördermöglichkeiten bietet die DGIM, um junge Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler zu unterstützen?

© Dr. Andrea Martini
Dr. Andrea Martini
© Dr. Lars Koch
Dr. Lars Koch

Ihren Weg in die Wissenschaft beschreiben in der aktuellen Folge Dr. Andrea Martini, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Medizinische Klinik für Endokrinologie und Stoffwechselmedizin, und Dr. Lars Koch, Uniklinik RWTH Aachen, Klinik für Nieren- und Hochdruckkrankheiten, rheumatologische und immunologische Erkrankungen. Neben seiner klinischen Tätigkeit erforscht Dr. Koch als Clinician Scientist, welche molekularen Mechanismen die Entstehung fibrotischer Erkrankungen wie der chronischen Nierenerkrankung steuern. Hierfür wird er u. a. durch das „Clinician Scientist Programm“ (CSP) der DGIM gefördert. Dr. Martini ist neben ihrer klinischen Arbeit und Forschungstätigkeit auch im wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin für die AG Junge DGIM vertreten.

Dass der Übergang von der klinischen Ausbildung zur Forschung mit zahlreichen Herausforderungen verbunden ist, wissen sowohl Dr. Martini als auch Dr. Koch – vom zeitlichen Konflikt zwischen klinischer und Studienarbeit, über finanzielle Fragen bis hin zu dem vorhandenen Druck und der Angst, dass es durch den Fokus auf die Wissenschaft zu Verzögerungen bei der Facharztausbildung kommt. Wie also lassen sich Stationsalltag und Studienarbeit vereinbaren?

Dies und mehr berichten die beiden in dieser Folge. Dr. Lukas Koch zeigt auf, wie er Klinik und Forschung erfolgreich miteinander vereinbaren kann – mit Unterstützung des Clinican Scientist Programms der DGIM. Dr. Andrea Martini beschreibt, wie wichtig ohne eine solche Förderung strukturiertes Zeitmanagement und immer auch die richtige Wahl der Mentorin oder des Mentors.

Beide beschreiben zudem die Freude und den Reiz an der Wissenschaft, die Möglichkeit, medizinische Praxis aktiv zu gestalten und wie die Forschung auch langfristig mehr Unabhängigkeit und einen größeren Gestaltungsspielraum in der medizinischen Laufbahn bieten.

Die Folge zeigt auf, wie sich die junge Ärztin und der junge Arzt trotz konkurrierendem Zeitaufwand motiviert halten – durch Netzwerke wie die AG Junge DGIM, Fortbildung und Mentoring. Zudem werden die erheblichen strukturellen Lücken im Unterstützungssystem für Nachwuchsforschende in Deutschland aufgezeigt, aber auch die vielfältigen Unterstützungsmöglichkeiten der Fachgesellschaft, wie Karriere-Mentoring-Programme, Kongressförderung und Netzwerkveranstaltungen. Als Peer-to-Peer-Netzwerk kann die junge DGIM hier gezielt Lücken schließen.

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