Mit stereotaktischem Geschick gegen ventrikuläre Tachykardien

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Mapping auf hochauflösendem Niveau (links): Mehr als 10 000 Datenpunkte lieferten ein Bild des linken Ventrikels. So ließ sich das arrhythmogene Areal genau identifizieren und das Zielvolumen für die Bestrahlung berechnen (rechts).

15 beteiligte Fachleute von der Elektrophysiologie bis zur Strahlenphysik warteten gespannt im Vorraum, als in Kiel erstmals in Deutschland ein Patient mit therapie­refraktären Kammertachykardien bestrahlt wurde. Die Radiatio gelang – und könnte terminal Kranken künftig etwas Lebensqualität zurückgeben.