SLE: Neue Perspektiven durch neue genetische Erkenntnisse
Der systemische Lupus erythematodes (SLE) ist eine Autoimmunerkrankung, die jedes Organ betreffen kann und sich häufig in Hautausschlägen, Arthritis, Blutgerinnseln, Herzerkrankungen, Fatigue und psychiatrischen Problemen manifestiert. Eine Nierenbeteiligung ist häufig und prognostisch ungünstig. Die klinische Symptomatik reicht hierbei von der asymptomatischen Proteinurie und/oder Hämaturie bis zum rapid-progressiven Nierenversagen. Aktuelle Behandlungsansätze zielen darauf ab, die Krankheitsaktivität mit immunsuppressiven Medikamenten zu unterdrücken, was jedoch mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden sein kann.