Cluster-Kopfschmerz

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Der Cluster-Kopfschmerz ist einseitig und betrifft vor allem den Bereich rund um das Auge.

Der Cluster-Kopfschmerz ist klinisch als ein attackenartig auftretender, streng einseitiger und extrem heftiger retro- oder periorbitaler Kopfschmerz mit autonomen Begleitsymptomen definiert. Die meisten Patienten weisen eine episodische Verlaufsform auf, bei der wenige Wochen bis Monate dauernde symptomatische Perioden mit einer Attackenfrequenz bis zu achtmal täglich auftreten. Dazwischen liegen symptomfreie Zeitspannen von Monaten bis Jahren. Etwa 15% entwickeln einen chronischen Cluster-Kopfschmerz mit symptomatischen Perioden über mindestens ein Jahr ohne Spontanremission (Remissionsphasen, die kürzer als ein Monat sind). Man geht in Deutschland von etwa 120.000 Betroffenen aus, wobei Männer dreimal häufiger erkranken als Frauen. Das Ersterkrankungsalter liegt meist um das 30. Lebensjahr. ICD10-Code: G44.0