Mezigdomid, Carfilzomib und Dexamethason beim rezidivierten/refraktären Multiplen Myelom

Dreifachkombi mit CELMoD punktet beim RRMM

2026 ASCO Annual Meeting
|Erschienen am: 
Patient:innen mit rezidiviertem Myelom brauchen neue Optionen. MeziKd könnte hier ein neuer Standard werden.

Eine 52%ige Risikoreduktion für Progress oder Tod: Zu diesem Ergebnis kommt die SUCCESSOR-2-Studie, in der Mezigdomid, Carfilzomib und Dexamethason gegen Kd bei Personen mit rezidiviertem/refraktärem Multiplem Myelom geprüft wurden. Kann dies zum neuen Standard werden?

„Die Herausforderung ist, wenn die Patient:innen ein Rezidiv erleiden“, beschrieb Prof. Dr. Paul G. Richardson vom Dana-Farber Cancer Institute in Boston die Situation von Myelomerkrankten.1 Immer mehr Betroffene erhalten früh CD38-Antikörper und Lenalidomid bzw. sind gegen die Substanzen refraktär. Wurden sie beidem bereits ausgesetzt, so geht das mit einer schlechten Prognose einher.

Ein oraler CELMoD* könnte sich hier als nützlich erweisen: In der Phase-3-Studie SUCCESSOR-2 verringerte die Kombination aus Mezigdomid, Carfilzomib und Dexamethason (MeziKd) das Risiko für einen Progress oder den Tod gegenüber Kd um mehr als die Hälfte.

Wie wirkt Mezigdomid?

Mezigdomid bindet das Protein Cereblon effektiver als immunmodulierende Substanzen. Das führt dazu, dass Myelomzellen wirksamer abgetötet werden können. Die direkte Toxizität gegen Myelomzellen besteht auch bei einer Resistenz gegenüber IMiD.

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