Eisenmangelanämie

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Wenn ein Eisenmangel vorliegt, ist definitionsgemäß das Gesamtkörpereisen reduziert. Bei gesunden Erwachsenen finden sich insgesamt 3-5 g des Spurenelements, der Großteil davon in Form von Hämoglobin gebunden.

Eine ausgewogene Ernährung reicht für gewöhnlich aus, den Eisenbedarf von Männern und postmenopausalen Frauen zu decken. Während der Menstruation und einer Schwangerschaft ist dies nicht immer der Fall. Im Allgemeinen wird die Eisenaufnahme bedarfsabhängig über ein komplexes System von Transportern und regulatorischen Proteinen gesteuert. Der Körper kann Eisen aus tierischen Quellen besser resorbieren als aus pflanzlichen. Aber auch weitere Faktoren beeinflussen die Eisenaufnahme aus der Nahrung: so verbessert Vitamin C die Resorption, wohingegen Kaffee und schwarzer Tee sie beeinträchtigen.

Ein Eisenmangel entsteht dann, wenn Bedarf und Versorgung aus dem Gleichgewicht geraten. Mögliche Ursachen sind Blutverluste (z.B. durch gastrointestinale Ulzera, starke Menstruationsblutungen), ein erhöhter Bedarf (Schwangerschaft, Wachstum) oder eine verminderte Aufnahme im Darm (z.B. aufgrund einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung oder Mangelernährung).