AML

Akute myeloische Leukämie: Hohes Rezidivrisiko für Erkrankte mit minimaler Resterkrankung vor Transplantation

Erschienen am: 
|
Aktualisiert am:
Weisen Personen mit akuter myeloischer Leukämie in kompletter Remission vor der allogenen hämatopoetischen Stammzelltransplantation (ASCT) noch eine minimale Resterkrankung auf, so vermindert das ihre Überlebenschance.

Die Bestimmung der minimalen Resterkrankung gibt scheinbar Aufschluss über das Rezidivrisiko von AML-Betroffenen nach einer Transplantation. Laut einer großen Registerstudie lassen sich die Patient:innen anhand der MRD hinsichtlich der Gefahr eines Krankheitsrückfalls stratifizieren.

Das könnte Sie auch interessieren

AML: Intrazelluläre Azidose blockiert Graft-versus-Leukämie-Effekt
AML: Intrazelluläre Azidose blockiert Graft-versus-Leukämie-Effekt
„Metabolische Reprogrammierung“ zur Verbesserung des Graft-versus-Leukämie-Effekts – das hört sich kompliziert, wenn nicht geheimnisvoll an, bedeutet aber lediglich die Korrektur eines zu niedrigen pH-Wertes in T-Lymphozyten, die in der Folge ihrer Abwehraufgabe gegen leukämische Zellen besser nachkommen können. Bei der virtuellen Jahrestagung der European Group for Blood and Marrow Transplantation (EBMT) berichtete die Gewinnerin des Jon J. van Rood Awards, Franziska Uhl aus Freiburg, über Tierexperimente und klinische Untersuchungen, in denen ein solcher Effekt nachgewiesen werden konnte.