Atemwegsinfektionen

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Atemwegsinfektionen betreffen Kinder im Durchschnitt drei- bis achtmal pro Jahr und sind der Hauptgrund für Vorstellungen in einer Arztpraxis. Dabei überwiegen die unkomplizierten Infekte mit Rhinopharyngitis und Bronchitis („Erkältung“), welche in der Regel innerhalb einer Woche vorübergehen.  Als Risikofaktoren für Atemwegsinfektionen gelten früher Besuch von Gemeinschaftseinrichtungen und Tabakrauch-Exposition. Die besondere Anfälligkeit von Säuglingen und Kleinkindern kann mit der noch nicht abgeschlossenen Reifung des Immunsystems sowie der anatomischen Dimension von Nasengängen, Kehlkopf und Tracheobronchialbaum erklärt werden. 90 % dieser Infekte sind virusbedingt, wobei neben den klassischen Rhinoviren auch Vertreter der Corona-, Paramyxo-, Adeno- und Influenza-Viren eine Rolle spielen können. Je nach Lokalisation unterscheidet man folgende Krankheitsbilder: