Kasuistik

Behandlung einer 14-Jährigen mit mutmaßlicher Amitriptylinvergiftung war grob fehlerhaft

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Die Anlage einer Magensonde ohne Lagekontrolle zur Verabreichung von Aktivkohle oder enteraler Ernährung ist ein grober ärztlicher Behandlungsfehler.

In manchen Vergiftungsfällen ist die Gabe von Aktivkohle Mittel der Wahl. Kann ein Patient diese nicht schlucken, ist die Verabreichung durch eine Magensonde möglich. Bei einem 14-jährigen Mädchen endete dies tödlich.