Karpaltunnel-Syndrom

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Beim Karpaltunnelsyndrom führt die Kompression des N. medianus zu Missempfindungen und Funktionsstörungen in der Hand.

Das Karpaltunnelsyndrom ist das häufigste Engpass-Syndrom eines peripheren Nervens. Ursache ist eine Druckschädigung des N. medianus im knöchernen/bindegewebigen Kanal im Bereich der Handwurzel.  Die Prävalenz in der Bevölkerung liegt bei etwa 15%, wobei mit einem Anteil von 72% Frauen deutlich häufiger betroffen sind als Männer. Übergewicht und körperliche Arbeit gelten als Risikofaktoren – ebenso wie Schwangerschaft und zahlreiche Erkrankungen wie Diabetes, dialysepflichtige Niereninsuffizienz und rheumatoide Arthritis. Überwiegend erkranken Menschen zwischen dem 40. und 70. Lebensjahr – aber auch bei Jugendlichen und sehr alten Menschen kann ein Karpaltunnelsyndrom vorkommen.    Der Verlauf ist sehr unterschiedlich. Viele Betroffenen haben über Jahre nur relativ geringfügige Beschwerden mit längeren symptomfreien Perioden. Ein erneutes Auftreten oder eine Zunahme der Symptomatik findet man bei stärkerer manueller Belastung (z.B. Renovieren, Gartenarbeit) ICD10-Code: G56.0