Praxiskolumne

Der Nocebo-Effekt des Nicht-Genderns

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Das generische Maskulinum verstärkt stereotype Vorstellungen, untergräbt die Autorität hochqualifizierter Kolleginnen und wirkt bis in die Wahrnehmung von Patienten und Patientinnen hinein.

Die Sprache prägt Erwartungen. Deshalb ist das generische Maskulinum in der Medizin kein rein grammatikalisches Problem – sondern ein klinisches, wie unsere Kolumnistin Prof. Dr. Dagny Holle-Lee erklärt.