Praxiskolumne

SOS im Bereitschaftsdienst

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"Denn wie meine eigene Erfahrung zeigt, kann man dort nur auf rudimentärem Niveau arbeiten."

Letzte Woche schlug die Nachricht Wellen: Die Poolärzte haben uns verlassen! Wer kann es ihnen übelnehmen? 

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Und plötzlich Praxischef
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Wie führt man eine Arzt­praxis? Das ist eine Frage, die mir häufig vom ärztlichen Nachwuchs gestellt wird. Und es ist schon richtig, gelernt haben wir dazu ja alle nichts im Studium. Vertreter der Boomer-Generation, von denen derzeit viele noch in der Niederlassung sind, haben sich das Thema irgendwie angeeignet – wie die Boomer halt so waren. Daher herrschte in vielen Praxen oft ein hierarchischer Führungsstil. Es gab eine klare Kommunikation und Ansagen an die ,,Mädels“, wie medizinische Fachangestellte von den noch vorwiegend männlichen Praxischefs gerne tituliert wurden.
 
 
Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt
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Von jeher kenne ich Diskussionen mit Patienten über die Sinnhaftigkeit von präventiven Untersuchungen, von Medikamenten, Impfungen oder über deren potenzielle Nebenwirkungen. Immer schon gab es den „Tennistrainer von der Cousine der Postbotin“, der ganz sicher aufgrund des Medikamentes xy einen qualvollen Tod erlitt. Und ja, es gab auch schon immer tatsächlich aufgetretene Nebenwirkungen. Denn alles, was wirkt, kann auch Nebenwirkungen haben.