RSV-Prophylaxe bei Säuglingen

RSV-Prophylaxe: Wie Haus- und Kinderarztpraxen Beratung und Injektion nach EBM abrechnen

Erschienen am: 
|
Aktualisiert am:
Ziel der neuen RSV-Prophylaxeverordnung ist es, schwer verlaufende Erkrankungen bei Neugeborenen und Säuglingen zu reduzieren.

Am 14. September trat die RSV-Prophylaxeverordnung des BMG in Kraft. Mit Wirkung zum 16. September regelte der Erweiterte Bewertungsausschuss die entsprechenden EBM-Leistungen.

Das könnte Sie auch interessieren

Wie Haus- und Kinderärzt:innen Beratung und Injektion nach EBM abrechnen
Wie Haus- und Kinderärzt:innen Beratung und Injektion nach EBM abrechnen
Am 14. September trat die RSV-Prophylaxeverordnung des BMG in Kraft. Mit Wirkung zum 16. September regelte der Bewertungsausschuss die entsprechenden EBM-Leistungen. Ziel ist es, die Häufigkeit schwer verlaufender Erkrankungen am Respiratorischen Synzytial Virus (RSV) bei Neugeborenen und Säuglingen zu reduzieren. Nach § 1 der Verordnung haben alle Versicherte bis zur Vollendung ihres ersten Lebensjahres Anspruch auf eine einmalige Versorgung mit Arzneimitteln mit dem monoklonalen Antikörper Nirsevimab zur allgemeinen Prophylaxe gegen RSV.
 
 
25 Jahre Schutz von Frühgeborenen: RSV-Prophylaxe mit Palivizumab
25 Jahre Schutz von Frühgeborenen: RSV-Prophylaxe mit Palivizumab
Ungewöhnlich frühe und starke Anstiege der Infektionen mit dem Respiratorischen Synzytial-Virus (RSV) prägten die letzten beiden Jahre und zeigten nochmal mehr auf, wie wichtig eine rechtzeitige RSV-Prophylaxe für Frühgeborene und Risikokinder in Vorbereitung auf die nächsten Infektionswellen ist. Mit Palivizumab (Synagis®) steht seit nunmehr 25 Jahren eine Prophylaxe zur Verfügung, um Risikokinder zu schützen.1 „Wenn wir eines aus den vergangenen Jahren des verstärkten Infektionsgeschehens gelernt haben, dann, dass wir RSV noch ernster nehmen müssen“, resümiert Dr. Franziska Schaaff, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin und Infektiologie aus Eckental. „Kinder, die besonderen Schutz benötigen, sollten daher besondere Aufmerksamkeit bekommen und für eine rechtzeitige Prophylaxe in Betracht gezogen werden.“