Hausärzteverband Hessen verlangt die Abschaffung von Regressen

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Regresse als „Bürokratiemonster“: Bei einer Prüfung fällt enorm viel Papierkram an, was gerade junge Ärzte abschreckt.

Wirtschaftlichkeitsprüfungen sind für Mediziner ein Ärgernis. In Hessen fordert der Hausärzteverband, die Wirtschaftlichkeitskontrolle künftig der KV zu überlassen und auf Regresse zu verzichten.

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Dr. Heinrich Buschkamp, Facharzt für Allgemeinmedizin, Bochum: Ich habe 2014 einem Patienten einen Protonenpumpenhemmer verordnet. Dessen Krankenkasse hat nun einen Regressantrag über 103 Euro gestellt. Die Begründung: In der ihr vorliegenden Leistungs­übersicht sei keine der zugelassenen Indikationen ersichtlich. Sie gehe daher von einer Verordnung außerhalb der Zulassung aus. Es kann schon mal passieren, dass in einer großen Praxis die Angabe einer Diagnose vergessen wird. Lässt sich das im Regressverfahren heilen?