Tetraparese und Locked-in-Syndrom: Thromboseprophylaxe beenden?
Meine 36-jährige Patientin leidet seit einer schweren SAB 2015 an einem Locked-in-Syndrom mit Tetraparese, schweren Schluck- und Sprachstörungen. Sie bekommt eine Maximaltherapie mit KG-ZNS, Ergotherapie, Sprach- und Schlucktherapie, muss aber weiterhin durch PEG ernährt werden und hat einen SBK sowie eine Trachealkanüle, allerdings keine Beatmung, nur wegen fehlenden Hustenreflexes Absaugen des Sekretes sowie bei Infekten O2-Gabe. Die Versorgung erfolgt über einen 24-Stunden-Pflegedienst zu Hause. Ihre Motivation ist sehr groß, und sie hat auch schon große Fortschritte gemacht, trotz Rückschlägen wegen Unterschenkelfrakturen bei Osteoporose. Die meiste Zeit verbringt sie aber im Sitzen und Liegen. Jetzt meine Frage: Sie bekommt die ganze Zeit Mono-Embolex® zur Thromboseprophylaxe. Wann kann man es risikolos absetzen oder auf NOAK umstellen?