Cannabistherapie kann Rückfall bei trockenen Alkoholikern auslösen

Autor: Dr. Elke Ruchalla

Gerade bei abstinenten Alkoholikern sind Cannabispräparate als Medikament ein No-Go. Gerade bei abstinenten Alkoholikern sind Cannabispräparate als Medikament ein No-Go. © iStock/Nastasic

Die Anwendung von Cannabisderivaten erfreut sich in verschiedenen Fachdisziplinen zunehmender Beliebtheit. Insbesondere bei trockenen Alkoholikern gilt jedoch äußerste Vorsicht.

Medizinisches Cannabis lindert diverse Symptome, etwa die Spastik bei Multipler Sklerose oder Übelkeit und Erbrechen unter einer Zytostatikabehandlung. Dass die unterstützende Behandlung aber auch schief gehen kann, schildern Dr. Lilit Flöther von der Kölner Universitätsklinik und ihre Kollegen. Die Mediziner beschreiben einen 60-Jährigen, bei dem vor acht Jahren ein Mundbodenkarzinom behandelt wurde, seitdem war er rezidivfrei. Der Patient litt unter einer Depression und – schon vor der Tumorresektion – Cluster-Kopfschmerzen; außerdem hatte er bis 2017 übermäßig Alkohol getrunken, seitdem war er aber abstinent gewesen.

Er erhielt gegen die tumor- und behandlungsbedingten Schmerzen…

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