Psychiatrie
Psychiatrie
Depression, Schizophrenie und andere seelische Leiden – was Ärztinnen und Ärzte wissen müssen
Das Fachgebiet der Psychiatrie beschäftigt sich mit der Diagnostik, Therapie und Prävention psychischer Erkrankungen. Depression, Angststörungen, somatoforme Störungen und Suchterkrankungen gehören zu den häufigsten Krankheitsbildern. Allein eine depressive Episode trifft etwa jeden fünften Menschen mindestens einmal im Leben. Klinisch hochrelevant sind auch die Schizophrenie und andere psychotische Erkrankungen, bipolare Störungen, Zwangsstörungen, ADHS und Essstörungen.
Die Diagnostik stützt sich auf strukturierte Anamnesegespräche, psychopathologische Befunderhebung und – wo nötig – bildgebende oder laborchemische Verfahren zum Ausschluss organischer Ursachen. Leitlinien wie die S3-Leitlinie zur unipolaren Depression oder zur Schizophrenie geben evidenzbasierte Orientierung. Therapeutisch stehen Psychopharmaka, Psychotherapie und psychosoziale Interventionen im Mittelpunkt; bei schweren Verläufen kommen auch Stimulationsverfahren wie die Elektrokonvulsionstherapie zum Einsatz.
Die Risikofaktoren sind vielfältig: von einer genetischen Disposition über negative Kindheitserfahrungen und chronischen Stress bis hin zu Traumata, Substanzmissbrauch und sozialer Isolation. Die Prävention gewinnt immer stärker an Bedeutung – in Form von Aufklärung, Früherkennung und der Förderung psychischer Resilienz. Die enge Verzahnung mit somatischen Fächern, etwa in der Psychokardiologie oder Psychoonkologie, zeigt: Seelisches und Körperliches lassen sich meist nicht trennen.
Aktuelles
Schizophrenie: Biomarker für bessere Therapien
Esketamin bei Depression strategisch einsetzen
Suizidalität in der Behandlung stärker priorisieren
Einblicke in die Seele von Schwerkriminellen
Schwerpunktthemen
Fortbildungen und CME
Pankreaskarzinom - Diagnose und aktuelle Therapieansätze
Beginnende Demenz – Praxisfälle zur hausärztlichen Versorgung
Individuelle Therapiestrategien in der Hausarztpraxis bei Typ-2-Diabetes
Die nächsten Fortbildungen
Die kontinuierliche berufsbegleitende Aktualisierung medizinischer Kenntnisse und beruflicher Kompetenz gehören zum ärztlichen Selbstverständnis.
Frühstücks CME
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