Phobien

Im Rahmen unserer Website-Modernisierung arbeiten wir kontinuierlich daran, Ihnen noch bessere und aktuellere Informationen zu bieten. Diese Seite wird in Kürze überarbeitet und mit frischen Inhalten versehen.
Erschienen am: 
Phobien gehören zu den Angststörungen und äußern sich durch übermäßige Furcht vor bestimmten Situationen oder Objekten.

Spezifische (oder isolierte) Phobien stellen mit einer 12-Monatsprävalenz von 10,3 % die häufigsten Angststörungen dar.  Hierbei beschränkt sich die Phobie auf einzelne, umschriebene Situationen, die sich meistens auf Gegebenheiten der Natur beziehen (z.B. Spinnenphobie, Katzenphobie, Blutphobie, Höhenangst, Flugangst). Menschen mit solchen isolierten Phobien suchen nur selten therapeutische Hilfen, da die Vermeidung der Auslöser meist kein Problem darstellt.  Eine Sonderform ist die Soziale Phobie. Hierbei haben die Patienten Angst vor Situationen, in denen sie im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen. Z.B. haben sie Angst vor dem Sprechen in der Öffentlichkeit, vor Vorgesetzten, Behördengängen, Kontakten mit dem anderen Geschlecht und anderen Situationen. Dabei befürchten sie, sich peinlich oder ungeschickt zu verhalten oder negativ bewertet zu werden.