Panikstörung

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Die Panikstörung ist durch wiederkehrende, unerwartete Panikattacken mit intensiver Angst und ausgeprägten körperlichen Symptomen wie Schwindel gekennzeichnet.

Definition

Panikstörungen sind plötzlich auftretende Angstanfälle mit den körperlichen Ausdrucksformen der Angst – häufig verbunden mit der Angst, die Kontrolle zu verlieren, „wahnsinnig” oder ohnmächtig zu werden oder zu sterben. Diese Panikattacken treten plötzlich auf, nehmen während ca. 10 Minuten an Stärke zu und klingen dann wieder langsam ab.  Sie können ohne äußeren Auslöser aus heiterem Himmel auftreten - in der Mehrzahl der Fälle ist die Panikstörung jedoch mit einer Agoraphobie verbunden. Bei der Agoraphobie mit Panikstörung tritt zu den beschriebenen Panikattacken die Angst vor Orten hinzu, an denen im Falle des Auftretens einer Panikattacke eine Flucht schwer möglich wäre oder peinliches Aufsehen erregen würde. Dies können z.B. Menschenmengen, öffentliche Verkehrsmittel oder enge Räume sein. Häufig werden solche Situationen dann vermieden. Die 12-Monats-Prävalenz von Panikstörungen/Agoraphobie beträgt etwa 6 % - damit sind Panikstörungen nach den spezifischen Phobien die häufigste Angststörung.