Ensartinib beim resezierten NSCLC

Ein weiterer ALK-Inhibitor bewährt sich

Aus der Fachliteratur
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Ensartinib hielt über verschiedene Stadien hinweg mehr Patient:innen krankheitsfrei.

Der ALK-Inhibitor Ensartinib verbessert auch nach vollständiger Resektion eines ALK-positiven NSCLC die Prognose. In ELEVATE blieben über 85 % zwei Jahre krankheitsfrei.

Erkrankte mit komplett reseziertem, ALK-positivem NSCLC im Stadium IB bis IIIB profitieren von Ensartinib, einem ALK-Inhibitor der zweiten Generation – zu diesem Ergebnis kamen Dr. Dongsheng Yue, Medizinische Universität Tianjin, und Kolleg:innen in der Phase-3-Studie ELEVATE. In dieser hatten 274 entsprechende Patient:innen nach Abschluss der adjuvanten Chemotherapie für zwei Jahre entweder Ensartinib (225 mg einmal täglich) oder Placebo erhalten.

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ELEVATE: Ensartinib senkt Risiko für Rezidiv/Tod um 80 %

Von den Teilnehmenden im Stadium II bis IIIB, die Ensartinib einnahmen, lebten nach 24 Monaten noch 86,4 % krankheitsfrei. In der Kontrollgruppe traf dies nur auf 53,5 % zu. Damit sank das Risiko für Rezidiv oder Tod um 80 % (HR 0,20; 95%-KI 0,11–0,38; p < 0,001). Sehr ähnlich fielen die Zwei-Jahres-DFS-Raten auch für die Gesamtpopulation aus (87,3 % vs. 57,2 %; HR 0,20; p < 0,001). Daten zum Gesamtüberleben waren noch nicht reif.

Unerwünschte Ereignisse vom Grad 3 oder höher gab es mit Ensartinib doppelt so häufig wie im Placeboarm. Insgesamt waren 35,8 % bzw. 18,2 % davon betroffen. Es handelte sich unter dem ALK-Inhibitor besonders um Ausschläge.

Yue D et al. N Engl J Med 2026; 395(2): 151-161; doi: 10.1056/NEJMoa2518990

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