Wann man beim treibermutierten NSCLC eskalieren sollte

Gleichzeitige EGFR- und TP53-Mutation erfordert intensivere Therapie

Aus der Fachliteratur
|Erschienen am: 
|Lesezeit: 2 Min
Etwa 50 % der NSCLC mit einer EGFR-Mutation weisen gleichzeitig auch Veränderungen in TP53 auf.

Bei EGFR-mutierten NSCLC, die eine TP53-Mutation als ungünstigen Prognosefaktor aufweisen, senkte eine zusätzliche Chemotherapie das Risiko für Rezidiv oder Tod um mehr als die Hälfte. Daten einer chinesischen Phase-3-Studie sprechen somit für eine individualisiertere Abwägung in der Erstlinie.

Welche Patient:innen mit EGFR-mutiertem NSCLC profitieren von einer Intensivierung der Erstlinientherapie über Kinaseinhibitoren hinaus? Offenbar solche, die zusätzlich noch eine TP53-Mutation aufweisen – dies bestätigten Prof. Dr. Ting Zhou, Sun Yat-sen University Cancer Center, Guangzhou, und Kolleg:innen.1

In eine Phase-3-Studie schlossen die Forschenden 294 Erkrankte mit fortgeschrittenen, nichtsquamösen NSCLC (Stadium IV oder Rezidiv) ein. Die Tumoren wiesen sowohl eine klassische EGFR-Mutation als auch eine Alteration in TP53 auf. Teilnehmende erhielten in der Erstlinie Osimertinib, entweder als Monotherapie oder zusammen mit einer Chemotherapie. Letztere bestand aus vier Dreiwochenzyklen Pemetrexed und Carboplatin, gefolgt von Pemetrexed während der Erhaltungsphase.

 

Osimertinib-Kombination: Vorteil beim progressionsfreien Überleben

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