Mumps

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Erreger ist das Mumpsvirus – ein behülltes einzelsträngiges Negativstrang-RNA-Virus. Erregerreservoir ist nur der Mensch. Die ganzjährig auftretenden Mumpsvirus-Infektionen sind weltweit endemisch verbreitet. Vor Einführung der Impfung Mitte der 1970iger Jahre waren vor allem 5- bis 9-jährige Kinder betroffen. Bei den letzten größeren Mumps-Ausbrüchen in Deutschland (z.B. Bayern 2010/2011) sind mehrheitlich 16- bis 24-Jährige erkrankt. Die Übertragung erfolgt vor allem aerogen durch Tröpfcheninfektion und direkten Speichelkontakt – seltener auch durch mit Speichel kontaminierte Gegenstände.  Die Inkubationszeit liegt bei 12 bis 25 Tagen (in der Regel 16 bis 18).  Die Ansteckungsfähigkeit ist 2 Tage vor bis 4 Tage nach Erkrankungsbeginn am größten. Insgesamt kann ein Infizierter 7 Tage vor bis 9 Tage nach Auftreten der Parotisschwellung ansteckend sein. Auch klinisch inapparente Infektionen sind ansteckend. Die Erkrankung führt in der Regel zu lebenslanger Immunität. Nach der Impfung können dagegen trotzdem Mumpserkrankungen auftreten („Impfdurchbrüche“).