Pertussis

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Pertussis wird durch Bordetella pertussis hervorgerufen – ein gramnegatives aerobes Stäbchen, das sich auf dem zilientragenden Epithel der Atemwege vermehrt und dadurch die Mukosa zerstört. Der Mensch ist das alleinige Reservoir für B. pertussis, die Übertragung erfolgt durch Tröpfeninfektion. Die Erkrankung ist hoch kontagiös – Ansteckungen können über einen Abstand von bis zu einem Meter erfolgen. Die Ansteckungsgefahr ist in den ersten zwei Erkrankungswochen am höchsten – kann aber ohne Antibiotikatherapie über mehrere Wochen anhalten.  Pertussis kommt ganzjährig vor, mit einer etwas höheren Inzidenz im Herbst und Winter. Häufig erkranken nicht-immune Säuglinge und Kleinkinder – zwei Drittel aller Erkrankungen treten aber inzwischen bei Erwachsenen  über 19 Jahre auf.    Die Inkubationszeit liegt in der Regel bei 9 bis10 Tagen (Spanne von 6 bis 20 Tagen).  Nach Erkrankung und Impfung besteht keine lebenslange Immunität.