COPD (Chronisch obstruktive Lungenerkrankung)

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Als Hauptrisikofaktor für eine COPD gilt eine jahrzehntelange Raucherkarriere. Die chronische Entzündung der Atemwege führt zur Obstruktion und letztlich zum Emphysem, gekennzeichnet durch Husten, Auswurf und progrediente Dyspnoe.

Die COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) ist durch eine chronische Atemwegobstruktion charakterisiert, die auch nach Gabe von Bornchodilatatoren nicht vollständig reversibel ist.

Sie ist mit einer abnormen Entzündungsreaktion auf eingeatmete Partikel und Gase assoziiert. In Europa steht hier Zigarettenrauch mit Abstand an erster Stelle – 80% der COPD-Patienten sind Raucher oder Ex-Raucher.

Die Erkrankung verläuft progredient mit zunehmender Einschränkung der Lungenfunktion. Im Verlauf kann es zu einem Lungenemphysem mit irreversibler Erweiterung und Destruktion der Lufträume distal der terminalen Bronchiolen kommen.

Bei COPD ist nicht allein die Lunge betroffen – es gibt auch signifikante extrapulmonale Effekte z.B. auf Herz-Kreislauf-System, Skelettmuskulatur und Stoffwechsel, die zum Schweregrad der Erkrankung beitragen können.