Was leisten Laser, Kältekammer und Stoßwellen bei Rheuma?
Vom Laser bis zu Sandbädern: Physikalische Verfahren sind bei Patientinnen und Patienten mit rheumatoider Arthritis beliebt. Was diese Methoden gegen Schmerzen und Morgensteifigkeit ausrichten können, wurde jetzt in einem Review zusammengetragen.
Die Grundlage der Behandlung der rheumatoiden Arthritis (RA) ist die medikamentöse Therapie. Ergänzend können rehabilitative Maßnahmen dazu beitragen, Schmerzen zu reduzieren, die Funktion zu erhalten und die Lebensqualität zu verbessern. Welche Rolle physikalische Verfahren wie Laser-, Magnet-, Wärme- oder Elektrotherapie dabei spielen, ist allerdings weniger gut untersucht. Eine Arbeitsgruppe um Dr. Dana Taizhanova von der Karaganda Medical University in Karaganda, Kasachstan, hat nun die verfügbare Evidenz der Jahre 2019 bis 2026 zusammengefasst.
Eingeschlossen in das Literaturreview wurden zwölf Arbeiten zu physikalischen Verfahren bei RA: acht randomisierte kontrollierte Studien, drei klinische Studien und eine Querschnittsstudie. Die Zahl der Teilnehmenden reichte je Studie von 30 bis 242. Untersucht wurden Magnettherapie, Lasertherapie, Kryotherapie beziehungsweise Thermotherapie, Psammotherapie (Sandbäder), Elektrotherapie, Stoßwellentherapie und Ultraschall. Teilweise wurden mehrere Verfahren miteinander oder mit Kinesiotherapie kombiniert.
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