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PARP-Inhibitoren fördern offenbar myeloische Erkrankungen

Autor: Josef Gulden

Über fünf Jahre konnten vergehen, bis Patienten eine MDS oder AML entwickelten. Über fünf Jahre konnten vergehen, bis Patienten eine MDS oder AML entwickelten. © iStock/Kubra Cavus

Bisher gab es nur wenig Indizien, dass die Therapie mit PARP-Inhibitoren das Risiko für myelodysplastische Syndrome oder akute myeloische Leukämien erhöht. Der Verdacht erhärtet sich nun durch eine Metaanalyse, laut der PARP-Hemmer die Gefahr, eine myeloische Erkrankung zu entwickeln, verdoppeln.

PARP-Inhibitoren bringen für eine Reihe von Krebspatienten einen klinischen Benefit – vor allem verlängern sie das progressionsfreie Überleben. Vier der Substanzen sind bislang für unterschiedliche Indikationen zugelassen. Zu den häufigsten Nebenwirkungen in randomisiert- kontrollierten Studien gehören Fatigue sowie hämatologische und gastrointestinale Toxizitäten, die überwiegend während der ersten drei Monate der Therapie auftraten.

Darüber hinaus berichteten Forscher über myelodysplastische Syndrome (MDS) und akute myeloische Leukämien (AML), die sich verzögert nach der Gabe von PARP-Hemmern entwickeln können. Der Nachweis eines möglicherweise erhöhten Risikos ist durch einzelne…

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