eGesundheitskarte Was Ärzte für die Telematik bekommen können

Geld und Steuern

Wer schnell ist, bekommt am meisten Geld. Wer schnell ist, bekommt am meisten Geld. © Zerbor - stock.adobe.com

Klar ist, dass niedergelassene Ärzte ab dem 1. Juli 2018 die Versichertendaten auf der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) online prüfen und aktualisieren müssen. Weniger klar war, was diese Telematik-Infrastruktur kosten wird und wer dafür bezahlt.

Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) haben sich nun aber auf die Eckpunkte einer Finanzierung geeinigt. Demnach erhalten Ärzte für die einmalige Anschaffung eines Konnektors 2.620 Euro; dieser Betrag gilt für das 3. Quartal 2017.

In den 3 Folgequartalen sinkt der Betrag um jeweils 10 %. Wer schnell ist, bekommt also am meisten Geld. Für ein stationäres oder ein mobiles Kartenterminal werden 435 bzw. 350 Euro erstattet. Hinzu kommt eine Startpauschale von einmalig 900 Euro.

Quelle:
KBV / GKV-Spitzenverband

Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf doctors.today publiziert.